Bewerbung
Vorstellungsgespräch für die Ausbildung: So bleibst du cool
Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen? Glückwunsch! Damit bist du deinem Ausbildungsplatz schon ein Stück näher. Trotzdem kann der Gedanke an das Gespräch ziemlich nervös machen. Was, wenn du eine Frage nicht beantworten kannst? Was, wenn du etwas Falsches sagst? Keine Panik! Mit ein bisschen Vorbereitung kannst du selbstbewusster in das Gespräch gehen.
Vorbereitung ist die halbe Miete
Bevor es losgeht, solltest du dich über das Unternehmen informieren. Was macht der Betrieb? Welche Produkte stellt er her oder welche Dienstleistungen bietet er an? Und warum möchtest du genau dort deine Ausbildung machen? Wenn du auf diese Fragen eine Antwort hast, zeigst du, dass du dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast.
Schau dir außerdem noch einmal deine Bewerbung an. Denn im Gespräch können Fragen zu deinen Interessen, deinen Schulnoten oder deinen bisherigen Erfahrungen kommen. Überlege dir, was du auf Fragen wie „Warum möchtest du diesen Beruf lernen?“ oder „Was sind deine Stärken?“ antworten würdest. Wenn dir zu deinen Stärken noch nicht viel einfällt, helfen dir diese 10 Fragen zu deinen Stärken. Du musst deine Antworten nicht auswendig lernen. Es reicht, wenn du dir ein paar Stichpunkte überlegst.
Was ziehe ich an und wie verhalte ich mich?
Du musst dich für ein Vorstellungsgespräch nicht verkleiden. Wichtig ist, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst und sie zum Unternehmen passt. Saubere, ordentliche Kleidung ist meistens eine gute Wahl. Als Faustregel gilt: lieber etwas schicker, als es im Arbeitsalltag dort üblich ist. In einer Bank kann das Outfit also eleganter sein als in einem Handwerksbetrieb.
Plane auch deine Anreise rechtzeitig. Wenn du zu spät kommst, startet das Gespräch direkt mit unnötigem Stress. Sei lieber ein paar Minuten früher da. Begrüße alle Anwesenden freundlich und hör aufmerksam zu. Damit zeigst du ganz nebenbei wichtige Soft Skills wie Zuverlässigkeit und Freundlichkeit.
Was, wenn ich eine Antwort nicht weiß?
Niemand erwartet von dir, dass du schon alles kannst. Du stehst schließlich am Anfang deiner beruflichen Laufbahn. Wenn du eine Frage nicht sofort beantworten kannst, bleib ruhig und nimm dir einen Moment zum Nachdenken. Hast du die Frage nicht richtig verstanden, darfst du auch darum bitten, sie zu wiederholen. Oder du sagst ehrlich, dass du darüber noch nicht nachgedacht hast. Das ist besser, als irgendetwas zu erfinden.
Denk außerdem daran: Ein Vorstellungsgespräch ist keine Prüfung, bei der jedes Wort perfekt sitzen muss. Der Betrieb möchte dich kennenlernen und herausfinden, ob ihr zusammenpasst. Ein kurzer Blackout ist menschlich und meist kein Grund für eine Absage.
Eigene Fragen: So zeigst du Interesse
Im Vorstellungsgespräch geht es nicht nur darum, dass der Betrieb dich kennenlernt. Du möchtest ja auch herausfinden, ob die Ausbildung zu dir passt. Trau dich deshalb, selbst Fragen zu stellen, zum Beispiel zum Ablauf der Ausbildung, zum Team, zu den Aufgaben im ersten Lehrjahr oder zur Berufsschule. Damit zeigst du außerdem, dass du dich wirklich für den Betrieb interessierst.
Schreib dir deine Fragen am besten vorher auf und nimm den Zettel mit ins Gespräch. So vergisst du vor lauter Aufregung nichts. Frag vor allem nach Dingen, die du nicht schon auf der Website des Unternehmens nachlesen kannst.
Nervös sein ist völlig normal
Auch wenn du dich gut vorbereitest, wirst du vielleicht aufgeregt sein. Das ist kein Problem! Atme vor dem Gespräch ein paar Mal tief durch und erinnere dich daran, dass du eingeladen wurdest, weil deine Bewerbung bereits überzeugt hat.
Unser Tipp: Übe das Gespräch vorher mit deinen Eltern, Geschwistern oder Freunden. So bekommst du ein Gefühl für typische Fragen und kannst entspannter in den Termin gehen. Und falls es diesmal nicht klappt, ist das kein Weltuntergang. Du sammelst Erfahrungen, die dir beim nächsten Gespräch helfen werden.
Häufige Fragen
Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch für die Ausbildung an?
Am besten trägst du saubere, ordentliche Kleidung, in der du dich wohlfühlst und die zum Betrieb passt. Als Faustregel gilt: lieber etwas schicker, als es im Arbeitsalltag dort üblich ist. In einer Bank darf es also eleganter sein als in einem Handwerksbetrieb.
Was mache ich, wenn ich eine Frage im Vorstellungsgespräch nicht beantworten kann?
Bleib ruhig und nimm dir einen Moment Zeit zum Nachdenken. Wenn du die Frage nicht verstanden hast, bitte darum, sie zu wiederholen. Fällt dir trotzdem keine Antwort ein, sag ehrlich, dass du darüber noch nicht nachgedacht hast. Ein kurzer Blackout ist menschlich und meist kein Grund für eine Absage.
Welche Fragen kann ich im Vorstellungsgespräch selbst stellen?
Gute Fragen drehen sich um die Ausbildung selbst, zum Beispiel um den Ablauf, das Team, die Aufgaben im ersten Lehrjahr oder die Berufsschule. Schreib dir deine Fragen vorher auf und nimm den Zettel mit ins Gespräch. So zeigst du Interesse und findest heraus, ob der Betrieb zu dir passt.