Studium
Den richtigen Studiengang finden: Tipps für die Studienwahl
Voraussetzung für einen guten Start in dein Berufsleben ist die Wahl des richtigen Studiengangs. Hier existieren immer wiederkehrende Fehlentscheidungen, die von angehenden Studierenden getroffen werden. Auch die Wahl des richtigen Ortes ist wichtig. Du kannst an einer Hochschule, einer Universität, privat oder dual studieren. Im Folgenden nennen wir die Unterschiede und gehen auf digitale Tools ein, die bei der Suche behilflich sein können. Auch die größten Fehler bei der Bewerbung werden wir zum Ende hin aufführen.
Eigene Stärken und Interessen erkennen
Ein Studium sollte immer deinen Interessen entsprechen. Da ein Studium einen gewissen Zeitraum geht und du optimalerweise im Anschluss in diesem Bereich lange arbeiten sollst, sollte die Wahl des richtigen Studiengangs bei dir liegen. Schaue, was dir Spaß macht und woran du Interesse hast. Ebenfalls kann es helfen zu erörtern, welche Stärken du grundsätzlich hast, denn aus den Stärken entsteht häufig ein gewisses Interesse. So findest du den richtigen Studiengang und machst den ersten Schritt in Richtung passender Berufswahl.
Unterschiede: Hochschule, Universität, dual oder privat
Die Wahl des Studienortes ist genauso wichtig wie die Wahl des Studiengangs. Universitäten legen ihren Schwerpunkt häufig auf wissenschaftliches Arbeiten und Forschung. Wer sich für theoretische Inhalte interessiert oder später promovieren möchte, findet hier oft die passenden Voraussetzungen. Hochschulen beziehungsweise Fachhochschulen sind dagegen praxisorientierter aufgebaut. Durch kleinere Lerngruppen und einen stärkeren Bezug zur Berufspraxis fällt vielen Studierenden der Einstieg in den Arbeitsalltag leichter.
Eine weitere Möglichkeit ist das duale Studium. Hier wechselst du regelmäßig zwischen Hochschule und Unternehmen und sammelst bereits während des Studiums wertvolle Berufserfahrung. Zudem erhältst du in vielen Fällen eine Vergütung. Private Hochschulen bieten häufig kleinere Studiengruppen, eine intensivere Betreuung und moderne Lehrkonzepte. Dafür fallen in der Regel Studiengebühren an. Welche Studienform am besten zu dir passt, hängt von deinen persönlichen Zielen, deiner Lernweise und deinen finanziellen Möglichkeiten ab.
Digitale Tools zur Erleichterung nutzen
Bei der Suche nach dem passenden Studiengang können digitale Tools eine große Hilfe sein. Viele Hochschulen bieten auf ihren Webseiten ausführliche Informationen zu Studieninhalten, Zulassungsvoraussetzungen und Berufsperspektiven. Darüber hinaus gibt es Online-Studienorientierungstests, die auf Grundlage deiner Interessen und Stärken passende Studiengänge vorschlagen können. Diese Tests ersetzen zwar keine persönliche Entscheidung, bieten aber häufig hilfreiche Anhaltspunkte.
Auch virtuelle Hochschulinfotage, Podcasts oder Videos von Studierenden ermöglichen einen guten Einblick in den Studienalltag. Über Bewertungsportale und soziale Netzwerke kannst du außerdem Erfahrungen anderer Studierender nachlesen und dir ein besseres Bild von einer Hochschule machen. Nutze mehrere Informationsquellen, um verschiedene Perspektiven kennenzulernen und eine fundierte Entscheidung für deine Zukunft zu treffen.
Häufige Fehlentscheidungen bei der Studienwahl
Wichtig ist grundsätzlich, dass du den Studiengang wählst, der für dich am besten ist und nicht den, den andere für dich gerne sehen würden. Auch mit dem Studiengang an sich kannst du dich im Vorfeld etwas beschäftigen. Welche Module wird es geben? Interessieren mich die Module? Passt die Perspektive, die ich mit dem Studiengang nach dem Studium habe, zu dem, was ich mir für die Zukunft vorstelle? Wenn du dir im Vorfeld über diese Dinge Gedanken machst, minimierst du die Gefahr, dass du nach einer gewissen Zeit im Studium merkst, dass der Studiengang nichts für dich ist.
Die größten Fehler bei der Bewerbung
Bei der Studienbewerbung müssen einige Dinge beachtet werden. Es gibt häufig unterschiedliche Fristen, bis wann gewisse Unterlagen eingegangen sein müssen. Diese Unterlagen müssen zusätzlich vollständig sein. Es hilft, sich bei der Bewerbung einen gewissen Plan vorzubereiten, damit sowohl zeitlich als auch inhaltlich alles fristgerecht und vollständig eingereicht wird. Frühzeitige Planung ist hier das Entscheidende. Ein weiterer häufiger Fehler liegt darin, sich nur auf einen Studiengang oder eine Hochschule zu konzentrieren. Versuche einen Plan B und auch einen Plan C zu haben, damit du für den Fall einer Absage abgesichert bist.
Fazit
Die Wahl des richtigen Studiengangs erfordert eine gewisse Planung und Vorbereitung. Informiere dich frühzeitig über unterschiedliche Angebote und Möglichkeiten. Schaue, welche Möglichkeiten gewisse Studiengänge nach dem Studium bieten und welche Art des Studiums (privat, dual, an einer Universität oder Hochschule) für dich am besten passt. Versuche frühzeitig in die Planung zu gehen, damit die Bewerbung ohne Stress und vollständig verschickt werden kann.
Häufige Fragen
Uni oder Fachhochschule: Was passt besser zu mir?
Universitäten sind stärker auf Forschung und wissenschaftliches Arbeiten ausgerichtet und bieten sich an, wenn du zum Beispiel später promovieren möchtest. Fachhochschulen arbeiten praxisnäher, oft in kleineren Gruppen und mit engem Bezug zum Berufsalltag. Welche Form besser passt, hängt vor allem von deinen Zielen und deiner Lernweise ab.
Was ist ein duales Studium?
Beim dualen Studium wechselst du regelmäßig zwischen Hochschule und Unternehmen und sammelst so schon während des Studiums Berufserfahrung. In den meisten Fällen bekommst du dafür eine monatliche Vergütung. So verbindest du Theorie und Praxis und hast nach dem Abschluss oft gute Übernahmechancen.
Wie vermeide ich die größten Fehler bei der Studienbewerbung?
Plane früh und verschaffe dir einen Überblick über alle Fristen und die geforderten Unterlagen, damit du nichts Unvollständiges einreichst. Bewirb dich außerdem nicht nur an einer einzigen Hochschule, sondern lege dir einen Plan B und Plan C zurecht. So bleibst du auch bei einer Absage handlungsfähig.