Berufe

Lieblingsfach Mathe, Bio oder Sport? Diese Berufe passen

Eine Frau im grünen Oberteil und einem Plan in der Hand steht vor einer Weg-Gabelung. Ein Weg führt zu Mathe, einer zu Biologie und einer in die Sport-Richtung.

Du hast noch keine Ahnung, welchen Beruf du später machen möchtest? Dann lohnt sich ein Blick auf deinen Stundenplan. Denn deine Lieblingsfächer können dir erste Hinweise darauf geben, welche Berufe zu dir passen könnten.

Natürlich bedeutet eine gute Note in Mathe nicht automatisch, dass du später Mathelehrer:in werden musst. Aber wenn dir bestimmte Fächer Spaß machen, steckt dahinter oft ein Interesse oder eine Stärke, die auch im Berufsleben wichtig sein kann.

Lieblingsfach Mathe: Berufe mit Zahlen und Logik

Während andere bei Gleichungen am liebsten direkt das Heft zuklappen würden, macht dir das Rechnen vielleicht sogar Spaß. Wenn du gerne logisch denkst und mit Zahlen arbeitest, gibt es einige Möglichkeiten.

Als Fachinformatiker:in brauchst du zum Beispiel logisches Denken, um Software zu entwickeln oder IT-Systeme zu betreuen. Auch Berufe wie Bankkaufmann/Bankkauffrau, Vermessungstechniker:in oder Elektroniker:in können interessant sein. Und wenn du studieren möchtest, kommen unter anderem Informatik, Ingenieurwesen oder Wirtschaft infrage.

Lieblingsfach Bio: Berufe rund um Mensch, Tier und Umwelt

Du findest den menschlichen Körper spannend, interessierst dich für Tiere oder möchtest wissen, wie unsere Umwelt funktioniert? Dann könnten Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Natur und Forschung zu dir passen.

Als Biologielaborant:in untersuchst du beispielsweise Zellen und Mikroorganismen. Als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau arbeitest du dagegen direkt mit Menschen. Auch Berufe wie Tiermedizinische:r Fachangestellte:r, Gärtner:in oder Umweltschutztechnische:r Assistent:in sind einen genaueren Blick wert.

Dabei merkst du schon: Dasselbe Lieblingsfach kann zu ziemlich unterschiedlichen Berufen führen.

Lieblingsfach Sport: Berufe mit viel Bewegung

Wenn du dich gerne bewegst, im Team arbeitest und nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen möchtest, gibt es ebenfalls mehr Möglichkeiten, als du vielleicht denkst.

Naheliegend sind zum Beispiel eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau oder ein Studium der Sportwissenschaft. Aber auch als Physiotherapeut:in spielt Bewegung eine große Rolle. Und je nachdem, was dir am Sport besonders gefällt, könnten beispielsweise Polizei, Feuerwehr oder andere aktive Berufsfelder interessant für dich sein.

Dein Lieblingsfach ist nur der Anfang

Deine Schulfächer können dir eine erste Richtung zeigen. Festlegen musst du dich deshalb noch lange nicht. Frag dich auch, was genau dir daran gefällt. Magst du an Mathe die kniffligen Aufgaben? An Bio das Experimentieren? Oder am Sport vor allem das Teamgefühl?

Genau solche Fragen helfen dir dabei, deine Stärken und Interessen besser kennenzulernen. Schau dir anschließend verschiedene Berufe an und probier möglichst viel aus. Vielleicht entdeckst du dabei sogar einen Beruf, von dem du heute noch gar nicht weißt, dass es ihn gibt. Ein paar Ideen findest du in unserer Liste mit Ausbildungsberufen, die kaum jemand kennt.

Häufige Fragen

Welcher Beruf passt zu meinem Lieblingsfach?

Dein Lieblingsfach kann dir erste Hinweise geben, welche Berufe zu dir passen könnten. Wer Mathe mag, findet zum Beispiel in der IT, im Bankwesen oder in der Technik passende Berufe. Bei Bio kommen Berufe in Gesundheit, Natur und Forschung infrage, bei Sport etwa Fitness, Physiotherapie oder Polizei. Wichtig ist vor allem, was dir an dem Fach genau Spaß macht.

Muss ich in meinem Lieblingsfach gute Noten haben?

Nein, eine gute Note ist kein Muss. Spaß und echtes Interesse an einem Fach sind oft ein besserer Hinweis auf einen passenden Beruf als die Note auf deinem Zeugnis. Bei manchen Ausbildungsberufen achten Betriebe allerdings auf bestimmte Fächer, zum Beispiel auf Mathe bei technischen oder kaufmännischen Berufen.

Was kann ich tun, wenn ich kein Lieblingsfach habe?

Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Achte stattdessen darauf, was dir außerhalb der Schule Spaß macht, zum Beispiel in deiner Freizeit, im Verein oder im Ehrenamt. Auch ein Schülerpraktikum oder ein Berufswahltest kann dir helfen, deine Interessen und Stärken besser kennenzulernen.

Yannick Heubrock

Schreibt im StickTo Blog über Ausbildung, Studium und den Weg in die Arbeitswelt, damit Berufsorientierung endlich einfach wird.

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